Herzlich Willkommen auf
Liebe Leserinnen und Leser!
seit knapp 2 Monaten sind meine Frau und ich nun im
Dienst Ihrer Kirchen-gemeinde.
Es kommt uns schon viel
länger vor. Die Zeit ist für uns spannend, denn fast täglich
kommt ein Mensch dazu, den wir kennenlernen. Wir
bedanken uns sehr für die herzliche Aufnahme in
Miesbach und freuen uns auf die Begegnungen mit Ihnen!
In solch turbulenten Zeiten ist es mir wichtig, einen
Gegenpol zu aller Umtriebigkeit nicht aus den Augen zu
verlieren: Das Hören auf die Stille.
Auf die Stille hören. Manchmal erleben wir das. Der Blick zum nächtlichen
Himmel. Millionen glitzernder Sterne. Und Stille. Und Staunen. Ach so, so hört
sich Stille an! Es ist oft nur ein kurzer Moment. Aber er prägt sich mir ein. Ich
erinnere mich wieder daran und werde ruhig.
unserer Homepage!
Ich lade Sie ein: Suchen Sie sich immer wieder einmal einen Ort, an dem Sie still
werden können. Vielleicht im Garten, in der Natur. Vielleicht in einer Kirche,
vielleicht in der Apostelkirche. Sie steht jeden Tag offen für Sie. Suchen Sie sich
einen Platz. Und lassen Sie Stille einkehren bei sich. Äußere Stille. Und mit der
Zeit auch innere Stille. Lassen Sie die Gedanken, wenn sie kommen, auch wieder
weiter fließen. Wie einen Wasserstrom. Nichts festhalten. Alles lassen. Und
hören. Die Stille hören. Sie begrüßen und loben: Es ist schön, dass es Stille gibt.
Es ist schön, dass es mich gibt und dich, und dass du, Gott, mir nahe bist.
Ihr
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
(Dietrich Bonhoeffer)
Das neue Gemeindeblatt für
Nov - Feb 2011 ist erschienen +mehr