26. November 2011
Diakonie Oberland
Die Ökumene - Einheit und nicht Einheitlichkeit
Die Ökumene in Miesbach erlebt zurzeit eine erfreuliche Neubesinnung. In regelmäßigen gemeinsamen Dienstgesprächen ca. alle 2 Monate stimmen sich die evangelischen und katholischen Seelsorgeteams eng miteinander ab und vereinbaren eine geschwisterliche und sichtbare Zusammenarbeit bei ausgewählten Veranstaltungen. Kern der Ökumene in Miesbach ist die Gebetswoche zur Einheit der Christen jedes Jahr im Januar. Die Woche wird von den ehrenamtlichen Ökumene-Ausschüssen der beiden Pfarreien gemeinsam mit den beiden Seelsorgeteams vorbereitet. Die Programmplanung für 2012 steht schon. .[Programm der Gebetswoche]
Darüber hinaus ist das ökumenische Miteinander das ganze Jahr über sichtbar:
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Ökumenisches Taizegebet, ca. alle 2 Monate freitags, 19 Uhr, abwechselnd in Apostelkirche und
Portiunkula-Kirche
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Ökumenische Kleinkindergottesdienste
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Ökumenische Schulgottesdienste
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Ökumenischer Gottesdienst für Paare am Valentinstag (14.02.)
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Gemeinsame Gestaltung des Weltgebetstags
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Einladung der Christen beider Konfessionen zu den Exerzitien im
Alltag in der österlichen Vorbereitungszeit. Die Exerzitien beruhen
auf einem ökumenischen Konzept
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Gemeinsamer Jugendkreuzweg in der Karwoche (am 30.03.2012),
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Ökumenischer St.-Martinszug von der evangelischen zur katholischen Kirche
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Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag
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Ökumenischer Kinderbibeltag am „Buß- und Bettag“
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Abstimmung von Erstkommunion-, Firm- und Konfirmationsterminen,
um Überschneidungen zu vermeiden
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Bei Firmung und Konfirmation gegenseitiger Besuch mit Grußworten von Jugendlichen der anderen
Konfession
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Gegenseitige Einladung und Besuche bei Gemeindefest und Pfarrfest
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Gemeinsame Segnungen im öffentlichen Raum
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Gemeinsame Abstimmung der Gottesdienste in den Seniorenheimen
Bei aller guten Zusammenarbeit bleibt natürlich
jedem Ökumene-Partner die Freiheit, eigene
Schwerpunkte zu setzen. Einheit muss nicht Einheitlichkeit bedeuten, sondern kann auch Einheit in Vielfalt sein. So setzen z.B. die
katholische und evangelische Gemeinde unterschiedliche Schwerpunkte
beim Totengedenken an Allerheiligen bzw. am Ewigkeitssonntag. Gegenseitiger Respekt vor dem jeweils Anderen
ist Grundlage jeder guten Partnerschaft.
Die Ökumene lebt bei uns vor allem von
dem guten Miteinander der
Menschen vor Ort – egal
von welcher Konfession:
vom gemeinsamen Engagement, vom gegenseitigen Verständnis und
Respekt und auch von der Freude, die die ökumenisch Engagierten bei ihrer Zusammenarbeit haben. Nicht das Trennende
ist zu betonen, sondern das Verbindende. In Miesbach wird das schon sichtbar.
Anika Sergel-Kohls und Erwin Sergel