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25.Januar 2012

Erste Hinweise auf die Kirchenvorstandswahlen

9.Januar 2012

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die Ökumene - Einheit und nicht Einheitlichkeit



Kern der Ökumene in Miesbach ist die Gebetswoche zur Einheit der Christen jedes Jahr im Januar. Die Woche wird von den ehrenamtlichen Ökumene-Ausschüssen der beiden Pfarreien gemeinsam mit den beiden Seelsorgeteams vorbereitet. Die Programmplanung für 2012 steht schon:
Gebetswoche vom 18.1.-22.1.2012 .[mehr]




23.Dezember 2011

Miesbach auf Liederreiseweg zum Lutherjubiläum

 2. Januar 2012 um 19.30 Uhr Apostelkirche

Der Termin erscheint ungewöhnlich, aber er ist dem „Liederreiseweg 366+1“ der EKD zum Lutherjubiläum geschuldet. An diesem Tag ist die Apostelkirche in Miesbach die zweite Station einer kirchenmusikalischen Reise durch 22 Landes-kirchen der EKD, die an jedem Tag in einer Kirche musikalisch Station macht.
Im Konzert in Miesbach werden die 4 Nachtigallen Weihnachtslieder in Bearbeitungen für Frauenquartett sowie weitere Werke für Frauenquartett und Harfe singen. Jedes Konzert hat dabei ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch zum Thema, in Miesbach ist es "Nun danket alle Gott", wobei auch eine Komposition der Kantorin Andrea Wehrmann uraufgeführt werden wird. Die ersten 4 Tage des Liederreiseweges wird der Koordinator des Gesamtprojektes, Herr Klaus-Martin Bresgott, begleiten; und deshalb auch von Augsburg (wo die Liederreise beginnt) nach Miesbach kommen. Nähere Informationen zu diesem Projekt auf dem Weg zum Lutherjubiläum 2017 finden Sie unter www.ekd-366plus1.de

siehe auch .[mehr]

9.Dezember 2011

Pressemitteilung

Mit dieser Aktion gibt die evangelische und katholische Jugend eine Antwort auf die Werbung des Media Markt Konzerns: Weihnachten wird unterm Baum entschieden.

„Schenken ist etwas Schönes“, sagt Michael Thiedmann, Vorsitzender der Evangelischen Jugend in Bayern. „Weihnachten darf aber nicht als Fest des Kommerzes verkommen. Weihnachten wurde mit der Geburt Christi, in einer Krippe unterm Stern von Bethlehem entschieden.“ Die zentrale Botschaft lautet: Jesus kam arm und mittellos auf die Welt. Damit stellte sich Gott auf die Seite der Armen.

Die schrille und schreiende Werbung geht den Ehrenamtlichen und Jugendlichen einfach zu weit. Sie sind sich einig: Geschenke gehören zwar zum Weihnachtsfest dazu und sie sollen Kindern und Erwachsenen Freude bereiten. Aber nicht um jeden Preis oder um jede „Weihnachtspreisgarantie“, wie es in der Media Markt Werbung heißt.

Als zum Beispiel Julia aus München die großen roten Plakate zum ersten Mal sah, blieb sie stehen und musste genau hinsehen. „Ich konnte kaum glauben, dass eine Firma auf so niederträchtige Art und Weise ihre Produkte bewirbt und damit das Weihnachtsfest endgültig auf Konsum reduziert.“

„Aggressiv und geschmacklos“ befinden die Evangelische Jugend und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Bayern.

Mit der Aktion „Weihnachten wurde unterm Stern entschieden“ möchten die Ehrenamtlichen, die diese Aktion initiiert haben, einen Gegenpol setzen und deutlich machen, worauf es an Weihnachten ankommt, wie im Lukasevangelium beschrieben. Sie unterstützen die Facebook-Aktion „Weihnachten wird in der Krippe entschieden“, in der sich bis zum heutigen Donnerstag mehr als 14.000 Menschen eingetragen haben. EJB und BDKJ fordern alle Jugendlichen auf, mit Grußkarten, per Internet und über die Sozialen Netzwerke ihre Meinung kund zu tun.

Christina Frey-Scholz
Öffentlichkeitsarbeit
Nürnberg, 8. Dezember 2011


Hier finden sie die Originalpressemitteilung

25. November 2011

Zum Nachdenken

„Das muss doch nicht sein“, meint Onkel Alvin bei der weihnachtlichen Familienfeier, „dass die Pfarrerin auch noch an Weihnachten von den Problemen der Welt spricht.“ „Mir war das auch zu politisch!“, meint Tante Loni. Der Vater stimmt den beiden zu. „Wir wollen uns doch nicht von der Kirche unser Weihnachten vermiesen lassen“, sagt schließlich die Mutter und wünscht allseits guten Appetit. Während Anna isst und das Gespräch sich längst schon anderen Themen zugewandt hat, ver- sucht sie, sich zu erinnern, was denn im Gottesdienst Hochpolitisches gesagt wurde.
Anna erinnert sich daran, wie man von Maria erzählte, die ungeplant schwanger wurde und von Glück sagen konnte, dass Josef sie nicht sitzen ließ, sonst wäre es wohl nie zu der Geburt in Bethlehem gekommen. Sie muss an Elli denken, die mit ihrem Freund nicht so ein Glück hatte, und nun sitzt sie da mit Kind und ohne fertige Ausbildung. Es wurde auch erzählt, dass für die Familie, endlich in Bethlehem angekommen, kein Platz war. Anna muss an Fernsehbilder von mit Menschen überfüllten Booten denken, die Zuflucht in Europa suchen und hier alles andere als willkommen sind. Unten im Bild laufen die Daxkurse durch. Schließlich wurde noch von der Flucht nach Ägypten erzählt, weil Herodes seine Macht gefährdet sah und alle kleinen Kinder Bethlehems umbringen ließ. Macht und Profit waren ihm wichtiger als Menschenleben. Anna fragt sich, ob die beiden heute immer noch ausgerechnet Ägypten als Zufluchtsort wählen würden.
Anna begreift: In der Kirche wurde nur die Weihnachtsgeschichte erzählt und alle haben begriffen, wie hochaktuell die Weihnachtsgeschichte noch heute ist. Das sagt sie den anderen. Onkel Alvin wiegelt ab: „Jetzt redet das Kind schon selbst wie die Pfarrerin.“ „Die Anna ist doch jetzt bei den Konfihelferinnen in der Jugend“, sagt die Mutter, und es klingt irgendwie wie eine Entschuldigung. „Dann weiß man wenigstens, dass sie gut aufgehoben ist“, lächelt Tante Loni der Mutter aufmunternd zu. „Braucht noch jemand ein Verdauungsschnäpschen?“, fragt der Vater.

Diese ausgedachte Weihnachtsgeschichte schreibt Ihnen Pfarrerin Anika Sergel- Kohls mit dem Gedanken im Hintergrund, dass Er, Jesus Christus, „in unsere Geschichte gekommen“ ist, wie wir es im Tango von Federico Pagura [(siehe hier)] singen. Lassen wir ihn hinein – in die konkrete Geschichte der Menschen, also auch in unsere Politik, wie auch in unsere eigene Geschichte, in unser Herz.
Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Ihre Pfarrerin





25. November 2011

In unsere Geschichte ist er gekommen

 Der Tango „Wir haben Hoffnung“
  von Federico Pagura

Bischof Federico Pagura
Im Advent bereiten wir uns auf die Ankunft Gottes vor. Wie sehr die Botschaft des Advent Menschen ermutigen kann, zeigt die Geschichte von Federico Paguras „Tango“. [(mehr hier)]



Sie können den Tango neben vielen bekannten Adventsliedern kennenlernen und mitsingen beim Adventsliedersingen am 18. Dezember um 17 Uhr in der Apostelkirche.

25. November 2011

Ökumene

 Die Ökumene - Einheit und nicht Einheitlichkeit

Die Ökumene in Miesbach erlebt zurzeit eine erfreuliche Neubesinnung. In regelmäßigen gemeinsamen Dienstgesprächen ca. alle 2 Monate stimmen sich die evangelischen und katholischen Seelsorgeteams eng miteinander ab und verein- baren eine geschwisterliche und sichtbare Zusammenarbeit bei ausgewählten Veranstaltungen. [(mehr hier)]


25. November 2011

Ökumene

  Begegnungsreise zu den Christen des Libanon

Besuch im Kindergarten des palästinensischen Flüchtlingslagers Schabra und Schatila

Mitte Oktober habe ich mit dem Ökumene-Fachausschuss der Bayrischen Landeskirche den Libanon bereist, um etwas von der Geschichte und dem Miteinander der Christen in diesem Land zu erfahren.Die Gruppe von Theologinnen und Theologen, der ich seit fünf Jahren angehöre, arbeitet in Bayern der Kirchenleitung zu und bereitet ökumenische Prozesse und Veröffentlichungen vor. Um unseren Horizont zu erweitern, bereisen wir etwa alle vier Jahre andere christliche Länder – in diesem Jahr den Libanon. Wir trafen Kirchenführer und –vertreter der vielen orthodoxen Kirchen im Land, aber auch der katholischen und lutherischen Kirchen; auch einen schiitischen Scheich und ein palästinensisches Flüchtlingslager besuchten wir. Am Sonntag waren wir in der Deutschen Evangelischen Auslandsgemeinde in Beirut eingeladen. [(mehr hier)]

Pfarrerin Anika Sergel-Kohls