Namenswettbewerb für das neue Gemeindehaus und das Inklusionscafé

Wir suchen zwei Namen.

Einprägsam, griffig und positiv.

Im nächsten Jahr wird das neue Gemeindehaus seine Türen öffnen. Das bunte Leben wird wieder einziehen, aber es gibt auch neue Ideen. Immer donnerstags wird es ein Inklusionscafé geben, betrieben von Schüler*innen der Anton-Weilmeier-Schule in Hausham und einem Ehrenamtlichen-Team.

Doch bisher ist beides, das Haus und das Café, noch namenlos. Damit das nicht so bleibt, fragen wir Sie jetzt nach Ihren Ideen und Ihrer Kreativität. Der Kirchenvorstand startet einen Wettbewerb zur Namensfindung.

Ideen und Vorschläge können Sie bis 19. September 2021 im Briefkasten des Pfarramtes, Rathausstraße 8, 83714 Miesbach oder per E-Mai abgeben. Ihren Name und Ihre Adresse bitte nicht vergessen.

Eine Jury wird aus den eingereichten Vorschlägen vier bis fünf auswählen. Die letzte Entscheidung haben dann wieder Sie. Nach dem Gottesdienst am Erntedankfest, 3. Oktober 2021 um 12:00 Uhr stimmen alle Anwesenden darüber ab. Die Gewinner*innen erhalten einen kleinen Überraschungspreis.

 

Wie soll das neue Haus heißen?

Wie soll das neue Gemeindehaus heißen?
Bildrechte: Petra Kurbjuhn

Der Name soll zum Ort passen: jeder ist willkommen. Ein Ort der Begegnung und des Austausches für Kleine und Große, Gemeindemitglieder und alle anderen, um einfach vorbeizuschauen, sich mit einer Gruppe zu treffen oder eine Veranstaltung zu besuchen. Zugleich bauen wir als Kirchengemeinde im Bestand. Das heißt, die Verbundenheit mit der Kirche und der zentralen Lage in Miesbach schwingt mit.

Haben Sie eine Namens-Idee?

Gedanken von Kirchenvorsteher*innen zum neuen Haus

„Ich freue mich im neuen Gemeindehaus auf die Menschen, die sich treffen und auf gute Gespräche. Gern bringe ich mich selbst dabei ein und ich erhoffe mir von dem inklusiveren Gemeindeleben, dass sich Menschen angesprochen und wohlfühlen, die bisher noch keine Möglichkeit oder Lust hatten, zu kommen.“ Petra Lange, Kirchenvorsteherin

„Ich freue mich auf viele und vielfältige Veranstaltungen und wünsche mir, dass die Hoffnungen und Erwartungen an das neue Haus nicht enttäuscht werden. Inklusives Gemeindeleben bedeutet für mich, dass alle mitmachen können.“  Manfred Wehrmann, Kirchenvorsteher

„Ich freu mich darauf, im neuen Foyer gemütlich mit anderen Tee zu trinken. Wir werden Gewohntes wiederaufnehmen und Neues ausprobieren. Dafür gilt es nun, baulich und inhaltlich die Voraussetzungen zu schaffen und zu bedenken.“ Betty Mehrer, Kirchenvorsteherin

 

Wie soll das Inklusions-Café heißen?

Wie soll das Café heißen?
Bildrechte: Petra Kurbjuhn

Jeden Donnerstag laden wir künftig in ein Café ein. Junge Menschen mit Beeinträchtigung werden das Café führen: Gäste begrüßen, Bestellungen aufnehmen, einfach Gastgeber sein. Vorbild sind uns Toms Café in Holzkirchen und das Café Miteinand in Bad Tölz.

Mit diesem Projekt möchten wir Kontakt herstellen und Berührungsängste abbauen. Wir sehen darin auch eine Chance, dass Menschen mit Beeinträchtigung sich auf positive Weise präsentieren können und damit auch ihr Selbstwertgefühl stärken. Der Donnerstag in unserem Café ist für die Schüler*innen der Anton-Weilmeier-Schule Hausham der Schnuppertag ins Arbeitsleben. Unterstützt werden sie von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Wie soll das Café heißen?

Gedanken von Kirchenvorsteherinnen und Jugendlichen zum neuen Café

„Besonders freue ich mich darauf, dass Menschen mit Beeinträchtigungen ein Platz in der Öffentlichkeit gegeben wird, an dem sie sich völlig frei bewegen können und so angenommen werden, wie sie sind. Die Zusammenarbeit mit der Anton-Weilmeier-Schule wird den Jugendlichen die Möglichkeit geben, etwas Neues auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.“ Bea Gött, Kirchenvorsteherin

„Ich freue mich darauf, neue Leute kennenzulernen und in gemütlicher Runde zu chillen.“  Louis Gött, Evangelische Jugend

„Menschen mit Behinderung begegnen uns nur selten im Alltag. Viel zu selten, um ehrlich zu sein. Darauf freue ich mich schon im neuen Inklusionscafé. Ich freue mich darauf, unterschiedliche Menschen zu treffen und kennen zu lernen, egal welchen Alters, Hautfarbe, Geschlechts, sexueller Orientierung, Glaubens oder Grades der Behinderung. Wir sind alle unterschiedlich, das darf man sehen und ich freue mich, dass wir dort alle wir selbst sein dürfen.“ Marlies Mehrer, Kirchenvorsteherin